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May 03 2011

la
05:53

October 18 2008

17:10

Gedicht

es war einmal
sagte der hund
und schaute das bocktier an
es schaute das bocktier an
und fragte
sag mal
hörst du mir zu
oder änderst du gerade deinen jagdtrieb
beides
sagte das bocktier und verabschiedete sich

April 12 2008

19:35

Nachts

legen sich die wünsche
auf die ziemlich staubigen fensterbänke
sie erzählen sich dinge
die formen annehmen wenn sie ausgesprochen sind

flatterhaft sind diese wünsche
sie fliegen davon
klopfen an
seilen sich ab
wenn du das fenster öffnest

ein morgen
eine stunde
mehr als eine ewigkeit her
schon wieder der nächste augenblick

ein anderes warten gibt es nicht

da fällt etwas hin
füllt den morgen
mit seinem fallen
es ist ein wunsch
der noch schaum an den lippen trägt

er konnte wohl nicht warten

January 13 2008

15:42

27 missing kisses.

2000, Georgia, 98 minutes. In Georgian, Russian, French with English subtitles.
27missingkisses
Tiefgründig. Die einzige ehrliche Person ist die kleine wilde Sibylla, die ihr eigenes Leben lebt.

January 12 2008

15:04
15:04
02:24

Someone beside You.

98 Min, Color, Dolby Digital, 35mm, 2006, OV CH-German/English
"Wer einen Verstand hat, kann ihn auch verlieren".
Ein Film über den Wahnsinn.
Sehr schön, frei, verständnisvoll, empfehlenswert.

someone

"Klappentext":
Zusammen mit einigen Psychiatern und deren Klienten bricht der Film zu einem dokumentarischen Roadmovie durch die Schweiz, Europa und die USA auf. In Wohnmobilen durchreisen sie die Abgründe der Psyche und gehen existenziellen Frage nach: Was ist der menschliche Geist? Wie verhält er sich in psychotischen Extremsituationen? In den USA begegnet Edgar Hagen dem buddhistischen Mönch und Psychiater Edward Podvoll. der nur noch wenige Monate zu leben hat. Seine Vision, dass Mut und Freundschaft die Kraft zur Heilung von Psychosen haben, ist sein inspirierendes Vermächtnis. Im Dialog zwischen westlicher Psychologie und östlicher Spiritualität eröffnet sich, dass auch aus grösster Verwirrung heraus geistige Klarheit möglich wird.
02:24

Someone beside You.

98 Min, Color, Dolby Digital, 35mm, 2006, OV CH-German/English
"Wer einen Verstand hat, kann ihn auch verlieren".
Ein Film über den Wahnsinn.
Sehr schön, frei, verständnisvoll, empfehlenswert.

someone

"Klappentext":
Zusammen mit einigen Psychiatern und deren Klienten bricht der Film zu einem dokumentarischen Roadmovie durch die Schweiz, Europa und die USA auf. In Wohnmobilen durchreisen sie die Abgründe der Psyche und gehen existenziellen Frage nach: Was ist der menschliche Geist? Wie verhält er sich in psychotischen Extremsituationen? In den USA begegnet Edgar Hagen dem buddhistischen Mönch und Psychiater Edward Podvoll. der nur noch wenige Monate zu leben hat. Seine Vision, dass Mut und Freundschaft die Kraft zur Heilung von Psychosen haben, ist sein inspirierendes Vermächtnis. Im Dialog zwischen westlicher Psychologie und östlicher Spiritualität eröffnet sich, dass auch aus grösster Verwirrung heraus geistige Klarheit möglich wird.

December 25 2007

23:05

Auf ewig gefangen im Netz?

Nun habe ich lange nicht gebloggt, und es ist ein wenig Wasser die Donau hinuntergeflossen. Es ist auch viel geschehen.
Was ich in der ZEIT, lese, und die Angst, die in diesem Medium verbreitet wird, stimmt mich ratlos. Auf auf für mehr Vertrauen, und vor allem: eigenständiges Denken. Sapere aude! Ach Kant!

Wen mein bescheidener Kommentar interessiert, der lese hier weiter.

Je echter Du wirst, desto unechter wird alles andere.
(John Lennon)

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.
(Immanuel Kant)
.
23:05

Auf ewig gefangen im Netz?

Nun habe ich lange nicht gebloggt, und es ist ein wenig Wasser die Donau hinuntergeflossen. Es ist auch viel geschehen.
Was ich in der ZEIT, lese, und die Angst, die in diesem Medium verbreitet wird, stimmt mich ratlos. Auf auf für mehr Vertrauen, und vor allem: eigenständiges Denken. Sapere aude! Ach Kant!

Wen mein bescheidener Kommentar interessiert, der lese hier weiter.

Je echter Du wirst, desto unechter wird alles andere.
(John Lennon)

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.
(Immanuel Kant)
.

December 23 2007

01:23

Immer, immer, immer

ich traf rimbaud im garten
natürlich trug er diesen apfel bei sich
ich fragte ihn
warum er nicht endlich mal etwas vernünftiges essen will
er schaute mich staunend an
du willst doch nicht dass ich rattengift fresse

ich habe mir das radio von borges gekauft
ich schalte es an und bin enttäuscht
das gleiche gewinde wie immer
was hat sich borges dabei gedacht
mir solch ein radio zu verkaufen

ich zählte die sterne und kam immer auf eine zahl die ich auswendig lernte
wenn ich nicht mehr weiter wusste las ich borges
ich war vierzehn und ging in die hauptschule
die klassenlehrerin fragte mich was ich werden will
und ich sagte
borges

ich traf neruda vor einem schiff
ich sagte ihm
als ich ein kind war
wollte ich immer wie borges sein
er lachte
und sagte
na ja jetzt bist du es ja

ich traf die umrisse von puschkin
er sagte
solche albernheiten solltest du
immer aufschreiben
vielleicht bekommst du ein honorar
und kannst mir mohnglöckchen zu meinem geburtstag bringen

aber sagte ich
die habe ich doch der zwetajewa versprochen
du glaubst doch nicht dass ich zur zwetajewa gehe
ohne mohnglöckchen in der hand

ich verstand mich schon immer gut mit gogol
manchmal lauschten wir den federn
die wir der zwetajewa in den mund schubsten

manchmal sagte ich zu der zwetajewa
woher man das dichten nimmt und sie
zeigte zu brodsky und sagte
der wird dir alles erklären
01:23

Immer, immer, immer

ich traf rimbaud im garten
natürlich trug er diesen apfel bei sich
ich fragte ihn
warum er nicht endlich mal etwas vernünftiges essen will
er schaute mich staunend an
du willst doch nicht dass ich rattengift fresse

ich habe mir das radio von borges gekauft
ich schalte es an und bin enttäuscht
das gleiche gewinde wie immer
was hat sich borges dabei gedacht
mir solch ein radio zu verkaufen

ich zählte die sterne und kam immer auf eine zahl die ich auswendig lernte
wenn ich nicht mehr weiter wusste las ich borges
ich war vierzehn und ging in die hauptschule
die klassenlehrerin fragte mich was ich werden will
und ich sagte
borges

ich traf neruda vor einem schiff
ich sagte ihm
als ich ein kind war
wollte ich immer wie borges sein
er lachte
und sagte
na ja jetzt bist du es ja

ich traf die umrisse von puschkin
er sagte
solche albernheiten solltest du
immer aufschreiben
vielleicht bekommst du ein honorar
und kannst mir mohnglöckchen zu meinem geburtstag bringen

aber sagte ich
die habe ich doch der zwetajewa versprochen
du glaubst doch nicht dass ich zur zwetajewa gehe
ohne mohnglöckchen in der hand

ich verstand mich schon immer gut mit gogol
manchmal lauschten wir den federn
die wir der zwetajewa in den mund schubsten

manchmal sagte ich zu der zwetajewa
woher man das dichten nimmt und sie
zeigte zu brodsky und sagte
der wird dir alles erklären

December 08 2007

04:49

Die Brück' am Tay von Theodor Fontane

»Wann treffen wir drei wieder zusamm'?«
»Um die siebente Stund', am Brückendamm.«
»Am Mittelpfeiler.«
»Ich lösch die Flamm'.«
»Ich mit.«
»Ich komme vom Norden her.«
»Und ich vom Süden.«
»Und ich vom Meer.«

»Hei, das gibt ein Ringelreihn,
und die Brücke muß in den Grund hinein.«
»Und der Zug, der in die Brücke tritt
um die siebente Stund'?«
»Ei, der muß mit.«
»Muß mit.«
»Tand, Tand
ist das Gebild von Menschenhand.«

Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
alle Fenster sehen nach Süden aus,
und die Brücknersleut', ohne Rast und Ruh
und in Bangen sehen nach Süden zu,
sehen und warten, ob nicht ein Licht
übers Wasser hin »ich komme" spricht,
»ich komme, trotz Nacht und Sturmesflug,
ich, der Edinburger Zug.«

Und der Brückner jetzt: »Ich seh einen Schein
am andern Ufer. Das muß er sein.
Nun, Mutter, weg mit dem bangen Traum,
unser Johnie kommt und will seinen Baum,
und was noch am Baume von Lichtern ist,
zünd alles an wie zum heiligen Christ,
der will heuer zweimal mit uns sein, -
und in elf Minuten ist er herein.«

Und es war der Zug. Am Süderturm
keucht er vorbei jetzt gegen den Sturm,
und Johnie spricht: »Die Brücke noch!
Aber was tut es, wir zwingen es doch.
Ein fester Kessel, ein doppelter Dampf,
die bleiben Sieger in solchem Kampf,
und wie's auch rast und ringt und rennt,
wir kriegen es unter: das Element.

Und unser Stolz ist unsre Brück';
ich lache, denk ich an früher zurück,
an all den Jammer und all die Not
mit dem elend alten Schifferboot;
wie manche liebe Christfestnacht
hab ich im Fährhaus zugebracht
und sah unsrer Fenster lichten Schein
und zählte und konnte nicht drüben sein.«

Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
alle Fenster sehen nach Süden aus,
und die Brücknersleut' ohne Rast und Ruh
und in Bangen sehen nach Süden zu;
denn wütender wurde der Winde Spiel,
und jetzt, als ob Feuer vom Himmel fiel,
erglüht es in niederschießender Pracht
überm Wasser unten... Und wieder ist Nacht.

»Wann treffen wir drei wieder zusamm'?«
»Um Mitternacht, am Bergeskamm.«
»Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.«
»Ich komme.«
»Ich mit.«
»Ich nenn euch die Zahl.«
»Und ich die Namen.«
»Und ich die Qual.«
»Hei!
Wie Splitter brach das Gebälk entzwei.«
»Tand, Tand
ist das Gebilde von Menschenhand«

November 29 2007

10:23

Online Educa. | eLearning.

OE

Diese Tage findet in Berlin die Online Educa mit über 2000 Teilnehmern statt.

Online Educa Berlin ist eine der wichtigsten internationalen Veranstaltungen zum Thema technologiegestützte Aus- und Weiterbildung. Die Konferenz bildet das weltweit größte Forum für hochkarätige Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor. Die Konferenzteilnehmer haben die Möglichkeit, wichtige branchenübergreifende Kontakte zu knüpfen, sich miteinander auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern.
(src: http://www.online-educa.com/the-conference>)
10:23

Online Educa. | eLearning.

OE

Diese Tage findet in Berlin die Online Educa mit über 2000 Teilnehmern statt.

Online Educa Berlin ist eine der wichtigsten internationalen Veranstaltungen zum Thema technologiegestützte Aus- und Weiterbildung. Die Konferenz bildet das weltweit größte Forum für hochkarätige Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor. Die Konferenzteilnehmer haben die Möglichkeit, wichtige branchenübergreifende Kontakte zu knüpfen, sich miteinander auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern.
(src: http://www.online-educa.com/the-conference>)

November 25 2007

13:18

henne oder ei. | zum kombipaket von aon.

bloedeln-im-officeNeulich hat aon zum absoluten Dumpingpreis schlechthin hier in Österreich das sogenannte kombipaket angeboten. Nach ein paar Tagen Wartezeit, einigen zid-internen emails und Comments in diversen Diskussionsforen, z.B. dem des ZID hat sich Annabell dazu entschieden, für dieses spottbillige Angebot monatlich nur 19,90 zu löhnen, und angemeldet, bevor die Regulierungsbehörde zuschlägt und das Ding sich evtl. wieder verteuert.

Als Annabell am Freitagnacht ziemlich groggy von einer Dienstreise aus Zürich zurückkam, hatte sie, entgegen den angestrengten Beteuerungsversuchen der Telekom beim telefonischen Ummelden des vormals genutzten Uni-ADSL wie erwartet: kein Netz!

Nach mehrmaligen Anrufen bei selbjeniger nicht unbedingt am ZID im technischen Kompetenzbereich hoch angesehenen Organisation bekam Annabell als Antwort:
Gehen Sie doch mal auf www.aon.at, da gibt es einen Modemkonfigurator, da können Sie die Einstellungen ganz einfach herunterladen!
Theoretisch hätte ich danach wieder Internet gehabt.
Darüber, wie wir dieses Programm ohne Netz hätten herunterladen sollen, hat sie uns nichts gesagt. Und die firmware, die das damals vom ZID ausgehändigte, aber veraltete SpeedTouch510v4 obendrein noch gebraucht hat, haben wir uns sicherlich nicht aus meiner Kaffeemaschine gezogen!

Prost! Ich bin wieder on. Und die Warteschleife der Telekom ist sicher weniger interessant als diese.
.
13:18

henne oder ei. | zum kombipaket von aon.

bloedeln-im-officeNeulich hat aon zum absoluten Dumpingpreis schlechthin hier in Österreich das sogenannte kombipaket angeboten. Nach ein paar Tagen Wartezeit, einigen zid-internen emails und Comments in diversen Diskussionsforen, z.B. dem des ZID hat sich Annabell dazu entschieden, für dieses spottbillige Angebot monatlich nur 19,90 zu löhnen, und angemeldet, bevor die Regulierungsbehörde zuschlägt und das Ding sich evtl. wieder verteuert.

Als Annabell am Freitagnacht ziemlich groggy von einer Dienstreise aus Zürich zurückkam, hatte sie, entgegen den angestrengten Beteuerungsversuchen der Telekom beim telefonischen Ummelden des vormals genutzten Uni-ADSL wie erwartet: kein Netz!

Nach mehrmaligen Anrufen bei selbjeniger nicht unbedingt am ZID im technischen Kompetenzbereich hoch angesehenen Organisation bekam Annabell als Antwort:
Gehen Sie doch mal auf www.aon.at, da gibt es einen Modemkonfigurator, da können Sie die Einstellungen ganz einfach herunterladen!
Theoretisch hätte ich danach wieder Internet gehabt.
Darüber, wie wir dieses Programm ohne Netz hätten herunterladen sollen, hat sie uns nichts gesagt. Und die firmware, die das damals vom ZID ausgehändigte, aber veraltete SpeedTouch510v4 obendrein noch gebraucht hat, haben wir uns sicherlich nicht aus meiner Kaffeemaschine gezogen!

Prost! Ich bin wieder on. Und die Warteschleife der Telekom ist sicher weniger interessant als diese.
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November 21 2007

14:25

Hänsel und Gretel

Hänsel: Ach Gretel, ich möcht die ganze Welt umarmen. Gretel, ich bin ja so verliebt. Sag jetzt nichts, Gretel. Bitte sag jetzt nichts.

Gretel: Dich will ja keine.

Hänsel: Du hast es gesagt, du hast es gesagt, obwohl ich dich drum gebeten hab. Du willst mein geliebtes Schwesterlein sein? Mein alles geliebtes Schwesterlein? Wo bleibt denn da die Treue, wir sind doch verwandt.

Gretel: Man sollts nicht meinen, aber wir sinds.

Hänsel: Ich hau ab Gretel, ich halt es nicht mehr aus, ich geh in den Wald. Ich geh in den Wald und suche Flöhe, die dressiere ich und eröffne einen Zirkus, weil ich mir nämlich einen Hut kauf und damit präsentiere ich den ersten Flohzirkus im ganzen Gebiet.

Gretel: Du willst also in den Wald? Gut, ich komme mit.

Hänsel: Laß uns nur geschwind gehen, bevor der Vater noch was merkt.

Gretel: Ja nur los.Doch halt, wie erklären wir den Zuschauern den Szenenwechsel?

Hänsel: Sag halt, jetzt kommt ein Szenenwechsel.

Gretel: Also, jetzt kommt ein Szenenwechsel.

Hänsel: So ein Wald.

Gretel: Wo spielt unser Stück?

Hänsel: In Wien.

Gretel: Und warum reden wir keinen Akzent.

Hänsel: Die Mutter hats verboten.

Gretel: Aber die Mutter ist in Australien.

Mutter(aus der Ferne): ABER ICH BIN IMMER BEI EUCH.

Hänsel: Es ist dunkel Gretel.

Gretel: Fürchtest Du Dich.

Hänsel: Ich kann Dirs nicht sagen, ich fürcht mich zu sehr.

Gretel: Da ein Elch.

Hänsel: Der schläft.

Gretel: Da ein Hund.

Hänsel: Ein Hund?

Gretel: Späßle G`macht

Hänsel: Was? Ach ja......

Gretel: Brauchst dich nicht zu fürchten, ich bin doch da.

Hänsel: Deshalb fürcht ich mich ja.

Gretel: Da schau ein Haus.


Hänsel: Oh ein Haus, ein Haus, ein Haus, da schau ein Haus, ein Haus, ein Haus.

Gretel (zum Publikum): Falls sie glauben daß ich darauf eingehe irren sie gründlich.

Gretel: Ein Haus! Ein Haus.

Hänsel: Jaja ein Haus.

Gretel: Siehst du das Haus geliebtes Brüderchen?

Hänsel: Ich sehs, ich sehs.

Gretel: Komm wir laufen zum Haus und schauen ob, ob wer da wohnt,
in dem Haus, verstehst du im Haus?

Hänsel: Ja sehen wir nach. Vielleicht wohnt einer dort und schickt uns fort.

Gretel: Oh das hat sich gereimet, ich reime nicht, das hab ich nicht nötig, oh ich sehe ein Licht.

Hänsel: Oh Gretel ein Licht, ein Lichtlein so schön, komm wir gehen hinein,
es wird sicher gehn.

Gretel: Ich reime nicht soviel ist klar, klopf halt mal an, Du bist der Mann.

Hänsel: Oh ich traue mich nicht, versteck mich im Graben, klopf Du an, Du hast das sagen.

Mann: Wollt ihr nicht klopfen ihr draussen da dort, ich lass euch nicht rein, ich blase euch fort.


Gretel: Ach guter Mann lass mich rein, ich bin doch die Gretel und mag keinen Reim.

Mann: Du magst keinen Reim, so dann trete ein, nur dieser Kerl, zu dem sag ich nein.

Gretel: Ach lass ihn halt mit, es ist doch mein Bruder, wärs meine Schwester,
ich hiesse sie Luder. So ists aber ein Typ mit Bärtchen und Schrippen, schau ihn Dir an, der raucht nicht mal kippen.

Mann: Nun wenn er nicht raucht, so kommt er hinein, und doch sperr ich ihn in ein kämmerchen ein.

Gretel: Sperr ihn nur ein, das ist er gewohnt, warum soll ich ihn retten, rett Du ihn Du Mond.

Mann: Du sprichst mit dem Mond, mein Kind bist du krank.
Gretel: ach quatsch, ich dacht nur wegen dem Reim.

Mann: ach der Reim, den sperren wir mit ein.

Hänsel: Seid ihr noch sperr, was schliesst ihr mich ein,
du willst mein Gretchen, mein Schwesterchen sein. Wo ist
das Blut das selbig doch fliesst, mir schein fast daß sie
mein Gefangenschaft geniesst. Ach was für ne Zeit, mir reicht
es alsbald, hat die Geschichte hier denn gar kein end?

Mann: Oh, er hat nicht mehr gereimt.

Gretel: Du hast es sehr schön hier, willst du nicht bleiben.

Mann: Oh lädst du mich ein, die Nacht hier zu verbringen.

Gretel: Wenns`d mich weiter so anschaust, könnt ich
ein „ja“ mir abringen.


Mann: Da draussen ists kühl, das Wetter schlägt um, die Leute tratschen und reden dumm, wir aber sehen der Zukunft voraus, soll ich`s Fernsehen einschalten, es gibt, die Sendung mit der Maus?

GreteL: Oh bitte Oh Bitte, schenk mir dein Dank, ich renn damit
zu der nächsten Bank, ich löse ein, krieg eh nix dafür, sprich hast
du chips und Dosenbier?

Mann: Oh und ob ich Dosenbier hab, das wird bei mir niemal nicht knapp.

Hänsel: Ich schieb den Vorhang ganz hastig und zu, die Geschichte ist zuende, ganz ohne Clou.


Vorhang
14:25

Hänsel und Gretel

Hänsel: Ach Gretel, ich möcht die ganze Welt umarmen. Gretel, ich bin ja so verliebt. Sag jetzt nichts, Gretel. Bitte sag jetzt nichts.

Gretel: Dich will ja keine.

Hänsel: Du hast es gesagt, du hast es gesagt, obwohl ich dich drum gebeten hab. Du willst mein geliebtes Schwesterlein sein? Mein alles geliebtes Schwesterlein? Wo bleibt denn da die Treue, wir sind doch verwandt.

Gretel: Man sollts nicht meinen, aber wir sinds.

Hänsel: Ich hau ab Gretel, ich halt es nicht mehr aus, ich geh in den Wald. Ich geh in den Wald und suche Flöhe, die dressiere ich und eröffne einen Zirkus, weil ich mir nämlich einen Hut kauf und damit präsentiere ich den ersten Flohzirkus im ganzen Gebiet.

Gretel: Du willst also in den Wald? Gut, ich komme mit.

Hänsel: Laß uns nur geschwind gehen, bevor der Vater noch was merkt.

Gretel: Ja nur los.Doch halt, wie erklären wir den Zuschauern den Szenenwechsel?

Hänsel: Sag halt, jetzt kommt ein Szenenwechsel.

Gretel: Also, jetzt kommt ein Szenenwechsel.

Hänsel: So ein Wald.

Gretel: Wo spielt unser Stück?

Hänsel: In Wien.

Gretel: Und warum reden wir keinen Akzent.

Hänsel: Die Mutter hats verboten.

Gretel: Aber die Mutter ist in Australien.

Mutter(aus der Ferne): ABER ICH BIN IMMER BEI EUCH.

Hänsel: Es ist dunkel Gretel.

Gretel: Fürchtest Du Dich.

Hänsel: Ich kann Dirs nicht sagen, ich fürcht mich zu sehr.

Gretel: Da ein Elch.

Hänsel: Der schläft.

Gretel: Da ein Hund.

Hänsel: Ein Hund?

Gretel: Späßle G`macht

Hänsel: Was? Ach ja......

Gretel: Brauchst dich nicht zu fürchten, ich bin doch da.

Hänsel: Deshalb fürcht ich mich ja.

Gretel: Da schau ein Haus.


Hänsel: Oh ein Haus, ein Haus, ein Haus, da schau ein Haus, ein Haus, ein Haus.

Gretel (zum Publikum): Falls sie glauben daß ich darauf eingehe irren sie gründlich.

Gretel: Ein Haus! Ein Haus.

Hänsel: Jaja ein Haus.

Gretel: Siehst du das Haus geliebtes Brüderchen?

Hänsel: Ich sehs, ich sehs.

Gretel: Komm wir laufen zum Haus und schauen ob, ob wer da wohnt,
in dem Haus, verstehst du im Haus?

Hänsel: Ja sehen wir nach. Vielleicht wohnt einer dort und schickt uns fort.

Gretel: Oh das hat sich gereimet, ich reime nicht, das hab ich nicht nötig, oh ich sehe ein Licht.

Hänsel: Oh Gretel ein Licht, ein Lichtlein so schön, komm wir gehen hinein,
es wird sicher gehn.

Gretel: Ich reime nicht soviel ist klar, klopf halt mal an, Du bist der Mann.

Hänsel: Oh ich traue mich nicht, versteck mich im Graben, klopf Du an, Du hast das sagen.

Mann: Wollt ihr nicht klopfen ihr draussen da dort, ich lass euch nicht rein, ich blase euch fort.


Gretel: Ach guter Mann lass mich rein, ich bin doch die Gretel und mag keinen Reim.

Mann: Du magst keinen Reim, so dann trete ein, nur dieser Kerl, zu dem sag ich nein.

Gretel: Ach lass ihn halt mit, es ist doch mein Bruder, wärs meine Schwester,
ich hiesse sie Luder. So ists aber ein Typ mit Bärtchen und Schrippen, schau ihn Dir an, der raucht nicht mal kippen.

Mann: Nun wenn er nicht raucht, so kommt er hinein, und doch sperr ich ihn in ein kämmerchen ein.

Gretel: Sperr ihn nur ein, das ist er gewohnt, warum soll ich ihn retten, rett Du ihn Du Mond.

Mann: Du sprichst mit dem Mond, mein Kind bist du krank.
Gretel: ach quatsch, ich dacht nur wegen dem Reim.

Mann: ach der Reim, den sperren wir mit ein.

Hänsel: Seid ihr noch sperr, was schliesst ihr mich ein,
du willst mein Gretchen, mein Schwesterchen sein. Wo ist
das Blut das selbig doch fliesst, mir schein fast daß sie
mein Gefangenschaft geniesst. Ach was für ne Zeit, mir reicht
es alsbald, hat die Geschichte hier denn gar kein end?

Mann: Oh, er hat nicht mehr gereimt.

Gretel: Du hast es sehr schön hier, willst du nicht bleiben.

Mann: Oh lädst du mich ein, die Nacht hier zu verbringen.

Gretel: Wenns`d mich weiter so anschaust, könnt ich
ein „ja“ mir abringen.


Mann: Da draussen ists kühl, das Wetter schlägt um, die Leute tratschen und reden dumm, wir aber sehen der Zukunft voraus, soll ich`s Fernsehen einschalten, es gibt, die Sendung mit der Maus?

GreteL: Oh bitte Oh Bitte, schenk mir dein Dank, ich renn damit
zu der nächsten Bank, ich löse ein, krieg eh nix dafür, sprich hast
du chips und Dosenbier?

Mann: Oh und ob ich Dosenbier hab, das wird bei mir niemal nicht knapp.

Hänsel: Ich schieb den Vorhang ganz hastig und zu, die Geschichte ist zuende, ganz ohne Clou.


Vorhang

November 20 2007

22:46

medienkompetenz. | was eigenes.



Jetzt habe ich ein Medienkompetenz-Hochschulzertifikat. Aber ein Jodeldiplom brauche ich auch noch. Weil dann hab ich was eigenes. Holleridudödeldi!
.
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Schweinderl